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  Deutsche Staatsoper

 
 

Die Deutsche Staatsoper befindet sich in Berlin Mitte und ist die zweitgrößte der drei Staatsoper in Berlin. 

Es ist das älteste Opern - und Theatergebäude in Berlin und gehört mit der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper, dem Staatsballett Berlin und den Berliner Opernwerkstätten zur Berliner Opernstiftung.

Im Jahre 1741 wurde das Gebäude von dem Architekten Georg Wenzlaus im Auftrag von Friedrich II. als königliche Hofoper erbaut und schon vor der Fertigstellung im Dezember 1742 mit dem Stück „Cleopatra e Cesare“ von Carl Heinrich Grauns eröffnet. 

In der Nacht zwischen dem 18. und dem 19. August 1843 brannte die Oper bis auf die Grundmauern nieder. Sie wurde vom Architekten Ferdinand Langhans wieder aufgebaut und ein Jahr später mit dem Stück „Ein Feldlager in Schlesien“ von Giacomo Meyerbeers eröffnet. Im Jahre 1869 folgten weitere kleine Umbauten und gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurden eiserne Nottreppen errichtet. 

Als die Monarchie endete wurde die „Hofoper Unter den Linden“ in „Staatsoper unter den Linden“ und die „Königliche Kapelle“ in „Kapelle der Staatsoper“ umbenannt. 

Zwischen 1924 bis 1928 wurde das Bühnenhaus stark modernisiert, wobei die Hauptbühne technisch völlig neu konstruiert wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus diente das Gebäude der Repräsentation der Staats- und Parteiführung und unterstand als preußisches Staatstheater, Hermann Göring. Unter seiner Leitung wurden jüdische Künstler und Mitarbeiter aus dem Haus vertrieben und einige sogar getötet. 

Die Oper wurde im zweiten Weltkrieg gleich zweimal durch Bombenanschläge vollständig zerstört. Der erste Neuaufbau war zwischen 1941 bis 1942. Der zweite Neuaufbau erfolgte 1952 bis 1955 durch Richard Paulik, welcher einige Teile der historischen Fassade in den Neubau integrierte. Die Oper verfügt seit dem über 1.396 Plätze. Im Jahre 1949 erfolgte die Umbenennung der Oper in „Deutsche Staatsoper“. Der neue Name ersetzte nun seit der Wiedereröffnung im September 1955 den alten Schriftzug „Fridericus Rex Apollini et Musis“. Vor der Wiedereröffnung wurde das Gebäude vom Funkhaus in der Masurenalle und dem Admiralspalast genutzt. Zwischen 1983 bis 1986 wurde die Oper sehr umfangreich restauriert. Finanzielle und auch ideelle Unterstützung erhält die Deutsche Staatsoper durch den am 06.12.1992 gegründeten „Verein der Freunde und Förderer der Deutschen Staatsoper Berlin e. V.“. 

Das Gebäude ist seit 2010 wegen Sanierungsarbeiten geschlossen und soll im Oktober 2014 wieder eröffnet werden. Derzeit ist die "Staatsoper" im Schillertheater ansässig.