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        14.07.2018

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Die Geschichte von Friedrichshain


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Der frühere Berliner Bezirk Friedrichshain gehörte lange Zeit gar nicht zum Stadtgebiet. Die Wurzeln des Bezirkes gehen wohl auf ein kleines slawisches Dorf namens Stralau zurück, welches erstmals im Jahr 1358 urkundlich erwähnt wurde. Aus diesem Grund wurde das heutige Friedrichshain lange Zeit auch das "Stralauer Viertel" genannt.
 
Weiter Siedlungsgebiete kamen erst im Laufe der Jahrhunderte hinzu. Erst mit dem Bau des Friedrichshains, eines großen Erholungsparkes, der zunächst außerhalb des Berliner Stadtgebietes lag, erhielt Friedrichshain seinen heutigen Namen.
Friedrichshain blieb lange Zeit sehr ländlich und wurde erst in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts von Siedlern und Investoren wirklich entdeckt. Mit dem Baubeginn großer Bahnhöfe und Straßen zog es dann aber ziemlich schnell Industrie und
Wirtschaft an, was auch eine weitgehende Bebauung des Bezirkes mit vielen kleinen Wohngebäuden und Firmengebäuden nach sich zog. Durch dieses dichte nebeneinander der Industrie und deren Beschäftigter, wurde Friedrichshain ein typischer Arbeiterbezirk,
in dem sehr viele Menschen auf geringstem Raum nebeneinander lebten und arbeiteten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch wandelte sich dieses Bild. Viele der alten Gebäude mussten Modernisierungen weichen, während andere bestehen blieben und so bildete sich ein starker Kontrast innerhalb des Bezirkes. Seit den 1990er Jahren wurde außerdem eine Deindustrialisierung und Privatisierung vorangetrieben, was zwar zur Folge hatte, dass Friedrichshain sich rasant zu einem der Berliner Szenebezirke entwickelte, jedoch sein altes Flair fast vollständig verlor.

brunnen am Strausberger Platz    Strausbergerplatz

Heutiger Brunnen    Heutiger Brunnen

Wasserspiele-Karl-Marx-Allee    Wasserspiele Karl-Marx-Allee

Karl-Marx-Allee    Karl-Marx-Denkmal

St.Bartholomaeus-Kirche    St. Bartholomäus-Kirche

zucker   Frankfurter Tor "Zuckerbäckerhäuser"

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