lichtenberg-kompass.de
          ist für Inhalte
           externer Internetseiten

           nicht verantwortlich !


         online seit
         März 2010
 
         aktualisiert am
        14.07.2018

           email

        Impressum


Die Geschichte von Tempelhof

  

tempelh


Der Berliner Stadtteil Tempelhof wurde höchstwahrscheinlich zwischen 1200 und 1210 von den Templern unter dem Namen „Tempelfelde“ als ein Straßendorf gegründet. Erst später wurde der Name in Tempelhof abgeändert.
Die ersten urkundlichen Nachweise für die Existenz des Ortes oder zumindest des Komturhofes stammen jedoch erst aus dem Jahre 1247. Im Laufe der Jahrhunderte wechselt Tempelhof viele Male den Besitzer, so wird zunächst im Jahr 1312 der Templerorden aufgelöst, weshalb Tempelhof zunächst in den Besitz des Johanniterordens überging. Dabei bleibt es jedoch nicht auf Dauer und erst 1861 wird Tempelhof nach Berlin eingemeindet. Dadurch profitiert der Ort im 19. Jahrhundert weitgehend von der Entwicklung Berlins. Durch die Ringbahn schließlich wird es weiterhin an das Stadtgebiet angeschlossen, was Industrie und Wirtschaft in Tempelhof wesentlich ankurbelt.
1878 bekommt Tempelhof schließlich auch Anschluss an die Gasversorgung Berlins und im Jahr 1898 wird hier das Elektrizitätswerk in Betrieb genommen. Tempelhof entwickelte sich weiterhin positiv, als 1906 der Teltowkanal fertiggestellt wird und schließlich wird Tempelhof 1920 einer der neuen Verwaltungsbezirke von Berlin. Nur wenige Jahre später starten die ersten Flugzeuge vom neu angelegten Flughafen, der bis ins Jahr 1975 hinein, als der Großflughafen Tegel in Betrieb genommen wird, den gesamten zivilen Luftverkehr von West-Berlin regelt.

Heute ist Tempelhof einer der größten Industriebezirke Berlins, was auch auf die Nachkriegszeit zurückzuführen ist, in der auf den großen unbebauten Flächen Tempelhofs zahlreiche neue Wohn- und Industriegebäude entstanden sind. So stiegen die Einwohnerzahlen Tempelhofs innerhalb weniger Jahre sprunghaft an. Frische Impulse kamen zudem vor allem nach der Wende hinzu und belebten den Tempelhofer Alltag. Die vielen Sehenswürdigkeiten und auch vor allem die beiden Kulturstätten Columbiahalle und Ufa-Fabrik locken zudem unzählige Besucher in diesen Teil der Stadt.

Seit 2001 ist Tempelhof Teil des neuen Berliner Verwaltungsbezirkes Tempelhof-Schöneberg


Rathaus Tempelhof  Rathaus Tempelhof

Ullsteinhaus  Ullstein-Haus

 Die Kralle, Platz der Luftbrücke

rter  Erholungspark gegenüber dem Rathaus

safds  Skulptur, Erholungspark gegenüber dem Rathaus

fthfrz  Skulptur, Erholungspark gegenüber dem Rathaus

8ot7   Rathaus Tempelhof





weiter nach Schöneberg


nach oben